Lungenklinik-Küche sorgt für leibliches Wohl in Corona-Zeiten

In Zeiten von Corona werden auch in der Küche der Lungenklinik Hemer besondere Schutzkonzepte umgesetzt. Der Küchenleiter Michael Menden hat sehr frühzeitig die Küchenmitarbeitenden in zwei strikt voneinander getrennte Teams aufgeteilt. Die Gruppen wechseln wöchentlich und begegnen sich nicht. „Mit dieser Maßnahme können wir eine mögliche Ansteckungsgefahr untereinander größtmöglich verhindern“ zeigt sich der Küchenchef positiv bestärkt in seinem vorausschauenden Krisenkonzept, das er seit Mitte März erfolgreich umsetzt. Die hohe Achtsamkeit untereinander ist von Beginn der Krise auch in der Klinikküche zu spüren.

„Essen hält Leib und Seele zusammen“, heißt es in einem Sprichwort. Gerade in dieser besonderen Zeit versucht das Küchenteam für die Patienten und Mitarbeitenden immer wieder auch etwas Besonderes auf die Teller zu zaubern und den ernsten Klinikalltag mit leckeren Speisen zu versüßen. Die zu Normalzeiten (vor Corona) auch von externen Gästen gern besuchte Cafeteria bleibt aber weiterhin geschlossen, auch wenn die Lockerungsmaßnahmen in Kürze Patientenbesuche in eingeschränkter Form wieder zulassen werden.

Die Lungenklinik Hemer verzeichnet auch in dieser Woche keinen Anstieg der Covid-19-Patientenzahlen. Insgesamt werden derzeit sieben Patienten im Zusammenhang mit einer Coronavirus-InfektionInfektion Eindringen lebender Krankheitserreger in den menschlichen Organismus mit anschließender Vermehrung, die zur Erkrankung des Menschen führt behandelt. Vier erkrankte Personen werden aktuell intensivmedizinisch betreut; drei von ihnen werden mit einem Beatmungsgerät unterstützt. Ein Patient wird auf der Isolierstation versorgt. Zwei Patienten wurden in diesen Tagen mit einem bestätigten Negativtest auf die Normalstation verlegt.

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