ERF-Medien zeichnet Gottesdienst auf

Am vergangenen Wochenende waren ganz besondere Gäste in der Lungenklinik. Techniker, Kameraleute und ein Regisseur von ERF-Medien kamen aus Wetzlar, um den sonntäglichen Gottesdienst aufzuzeichnen.
Ausgestrahlt wird dieser Gottesdienst dann am Sonntag, 23. Februar 2014 um 11.00 und 16.45 Uhr im ERF-Fernsehen. ERF-Fernsehen ist über den Satelliten Astra und über einige Kabelnetze zu empfangen. Der Gottesdienst ist auch im ERF-Radio (10.00 und 14.00 Uhr) zu hören und im Internet unter www.erftv.de anzuschauen.
Am Samstag wurde die Technik aufgebaut und abends gab es mit allen Beteiligten eine Generalprobe. Die Regie musste für die zeitliche Planung vorher genau wissen, wie lange die einzelnen Text- und Musikanteile des Gottesdienstes dauern werden. Außerdem sollten sich alle Beteiligten an die Kameras gewöhnen. Doch die eigentliche Vorbereitung begann schon einige Wochen vorher. Die Klinikseelsorger Gudrun Siebert und Thomas Peter stellten das komplette Programm mit allen Texten, Liedern, Predigt und Gebeten zusammen und stimmten dies mit ERF-Medien in Wetzlar ab.
Am Sonntagmorgen war der Große Saal der Lungenklinik noch besser besucht als sonst. Musikalisch stellte der CVJM-Posaunenchor unter Leitung von Peter Westhoff sein Können unter Beweis. Zu Beginn erklang der Marsch aus dem Oratorium „Josua“ von Händel und zum Abschluss des Gottesdienstes spielte der Posaunenchor ein „Amen“ von Dietmar Wendel. Zwischendurch ließ Organistin Melita Hometa eine Sonate von Johann Ludwig Krebs erklingen. Die musikalische Begleitung der Gemeindelieder hatten sich Orgel und Posaunen aufgeteilt.
ERF-Medien wünschte sich einen für den Austragungsort typischen Gottesdienst. Typisch in einer Klinik sind die Patienten, die indirekt auch zu Wort kamen. Denn Gudrun Siebert und Thomas Peter lasen einige anonyme Texte von Patienten aus dem Anliegenbuch. Dieses liegt offen im Großen Saal aus und viele Patienten schreiben dort ihre Gedanken und Gebete auf. Oft sind es berührende Worte voller Verzweiflung und/oder Hoffnung auf Heilung.
Die Klinikseelsorger hatten sich die Gottesdienstgestaltung aufgeteilt: Gudrun Siebert hielt die Predigt, Thomas Peter gestaltete den liturgischen Teil.
Da der Gottesdienst aufgezeichnet wurde und erst eine Woche später gesendet wird, waren die Texte entsprechend für den 23. Februar ausgelegt, den Sonntag Sexagesimäe. In ihrer Predigt über den Weg des Paulus nach Philippi und seine Begegnung mit Lydia zeigte Gudrun Siebert auf, dass auch heute Gottes Wege rätselhaft sein können. Aber immer wieder öffnet Gott Türen und zeigt neue Wege, die die Menschen im Vertrauen gehen können.

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  • Der Große Saal der Lungenklinik wurde zum Fernsehstudio für die Aufzeichnung des Gottesdienstes.

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