31. März 2020: Informationen zum Umgang mit Corona-Infektionen

Mrz 31, 2020

Acht Mitarbeitende der Lungenklinik Hemer wurden positiv auf das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 getestet und befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne, ebenso ihre Kontaktpersonen. Dazu zählen unter anderem 55 weitere Mitarbeitende. Diese wurden informiert, getestet und anschließend ebenfalls in häusliche Quarantäne geschickt. Die positiv getesteten Kolleginnen und Kollegen zeigen keine bis leichte Grippesymptome; es geht ihnen den Umständen entsprechend gut.
Patienten, die mit den Mitarbeitenden Kontakt hatten, wurden ebenfalls isoliert und getestet. Diejenigen, deren Behandlung bereits abgeschlossen war, konnten in häusliche Quarantäne verlegt werden. Einige wenige Patienten, deren stationäre Behandlung noch andauert, wurden auf die Isolierstation verlegt und werden dort weiter behandelt. Die Station, auf der die InfektionInfektion Eindringen lebender Krankheitserreger in den menschlichen Organismus mit anschließender Vermehrung, die zur Erkrankung des Menschen führt aufgetreten ist, wurde umgehend geschlossen und desinfiziert.
Gemeinsam mit den Chefärzten, dem Pflegedienst und Hygienefachkräften sowie in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt hat die Klinikleitung die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Seit Beginn der Pandemielage hat die Klinik einen Krisenstab eingerichtet, der jeden Tag, auch am Wochenende, über die aktuelle Situation berät und notwendige Entscheidungen trifft. Sämtliche Schritte wurden und werden von der Klinik in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts umgesetzt.
Nach aktuellem Stand ist die Lungenklinik Hemer nach wie vor einsatzfähig und für die Behandlung von Patienten mit schweren Lungenerkrankungen – unter anderem COVID-19-Patienten mit schweren Krankheitsverläufen, aber auch Patienten aus anderen Bereichen wie der Thorax-OnkologieOnkologie Lehre von den bösartigen Geschwülsten, Tumoren – gut vorbereitet.

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