Spatenstich zum Großbauprojekt an der Lungenklinik Hemer

Die Deutsche Gemeinschafts-Diakonieverband GmbH (DGD GmbH) investiert weiter kräftig in Ihre Lungenklinik Hemer. Nachdem im vergangenen Jahr die RadiologieRadiologie m unnötige Röntgenuntersuchungen und damit Strahlenbelastungen zu vermeiden, fragen wir Sie nach früheren Röntgenaufnahmen. Machen Sie uns darauf aufmerksam, wenn solche Untersuchungen vorliegen. Am häufigsten werden übrigens Röntgenaufnahmen des Brustkorbs gemacht, an der sich der gesundheitliche Zustand der Lunge überprüfen lässt. Aber auch Aussagen zum Zustand von Herz, benachbarten Gefäßen, Brustwirbelsäule und der Rippen getroffen werden können. renoviert und mit neuen Großgeräten ausgestattet und ein LinearbeschleunigerLinearbeschleuniger Spezielles Gerät zur Erzeugung energiereicher Strahlen, die in einen genau festgelegten Bereich des Körpers eingebracht werden ausgetauscht wurde, sind jetzt zwei Baukräne weithin sichtbar.
Die Krankenhausbetriebsleitung und Chefärzte der Lungenklinik Hemer freuen sich, dass nun der Bau Gestalt annimmt, der seit gut 1 1/2 Jahren mit Architekten, Fachplanern und Mitarbeitenden der Lungenklinik entworfen wurde. So ließ es sich auch der Geschäftsführer der DGD GmbH, Herr Dr. Michael Gerhard, nicht nehmen, aus Marburg zum Spatenstich anzureisen. Herr Michael Esken, Bürgermeister der Stadt Hemer, überbrachte die besten Wünsche der Stadt Hemer zum Gelingen des Bauvorhabens. Verantwortlicher Architekt für dieses Projekt ist das Planungsbüro Erling + Partner aus Bochum.
Gebaut wird ein neues Bettenhaus, welches neben einer Komfortstation eine Station zur Beatmungsentwöhnung beherbergen wird. Weiterhin entsteht dort eine neue IntensivstationIntensivstation Pflegebereich mit intensiver Behandlung und ständiger Überwachung akut erkrankter Patienten, die zudem noch auf 14 Betten vergrößert wird. Diese Vergrößerung ist schon lange im Krankenhausplan NRW ausgewiesen, konnte allerdings im Altbestand baulich nicht realisiert werden.
Modernisierung, wirtschaftliche Strukturen und Kapazitätserweiterung sind die Hauptgründe für dieses Bauvorhaben. Darüber hinaus schafft der Neubau den notwendigen Freiraum, um auch die bestehenden Stationen baulich weiterentwickeln zu können.
Der Neubau hat eine Höhe von 12 m und umfasst 3 Geschosse inklusive einer offenen Parkgarage. Die Nutzfläche beträgt 5.000 m² bei einem Bauvolumen von 23.000 m³. Allein bei den Rohbauarbeiten werden 300.000 kg Stahl eingesetzt. 90 Fenster und 160 Türen finden in den nächsten Monaten ihren Platz. Im Sommer 2015 kann dann das neue Gebäude in Betrieb genommen werden. Die Nettobaukosten liegen bei rund 7,5 Mio. EUR. Die Finanzierung erfolgt nur zu einem kleinen Bruchteil aus Fördermitteln des Landes NRW, der sogenannten Baupauschale. Der überwiegende Finanzierungsanteil wird über Eigenmittel und mit Hilfe von Krediten aufgebracht.

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