Lungenklinik Hemer

Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie

fachlich kompetent –
    christlich engagiert

Die DGD-Kliniken sind ein christlicher Klinikverbund, der den einzelnen Patienten als Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns stellt und zugleich eine medizinische und pflegerische Versorgung auf höchstem Qualitätsniveau sicherstellt.

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Strahlentherapie

In der Lungenklinik wird das gesamte strahlentherapeutische Behandlungsspektrum gut- und bösartiger Erkrankungen des Erwachsenen angeboten.

Die meisten Menschen, die mit der Strahlentherapie in Berührung kommen, sind an einem
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Tumor
erkrankt. Die Diagnose „Tumorerkrankung“ macht Angst und verunsichert. Viele Fragen tauchen auf. Wir möchten Ihnen einen Teil dieser Angst durch Aufklärung nehmen. Heutzutage gibt es vielfältige Möglichkeiten, Tumore zu behandeln und auch langfristig zu heilen. Eine wesentliche Rolle bei der erfolgreichen Behandlung und Heilung dieser Erkrankung spielt neben der Operation und der
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Chemotherapie
die Strahlentherapie.

Die Strahlentherapie (Radiotherapie) ist eine Behandlung mit ionisierenden Strahlen, die über ein spezielles Gerät (Linearbeschleuniger) in einen genau festgelegten Bereich des Körpers eingebracht werden. Diese Bestrahlungsfelder werden vorab so geplant, dass die Dosis in der Zielregion ausreichend hoch ist und gleichzeitig gesundes Gewebe bestmöglich geschont wird.

Man unterscheidet die externe, sog. perkutane Strahlentherapie, bei der der Patient in bestimmten, genau festgelegten Körperregionen von außen bestrahlt wird und die interne Strahlentherapie (Afterloading bzw. Brachytherapie mit radioaktiven Elementen). In Hemer wird somit das gesamte Behandlungsspektrum gut- und bösartiger Erkrankungen des Erwachsenen angeboten.

Bei der Strahlenbehandlung von innen wird für eine genau berechnete Zeit eine radioaktive Strahlenquelle durch einen Führungsschlauch (Sonde, Applikator) auf die Höhe des Tumors gebracht. Die Bestrahlung ist nur auf kurze (griech.: brachys = kurz) Distanz wirksam. Hier lässt sich auf diese Weise eine hohe Strahlendosis erzielen; benachbarte Organe werden weitgehend geschont. Das Einlegen der Applikatoren ist völlig schmerzlos. Angewandt wird das Verfahren bei der Lunge und gynäkologischen Tumoren des Beckens.

Folgende Besonderheiten bieten wir an:

  • Körperstereotaxie (z.B. Lungen, Leber, Nebenniere)
  • Hirnstereotaxie
  • Atemtriggerung
  • Intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) bzw. Volumen Intensitätsmodulierte Arc Therapie (VMAT)
  • Bildgesteuerte Strahlentherapie (Image guided radiotherapy – IGRT

Ausführlichere Informationen hierzu finden Sie auch auf der Homepage des MVZ an der Lungenklinik Hemer.

Technische Ausstattung

2 Linearbeschleuniger  

Zusätze: 

  • Megavoltage-Cone-Beam-CT (CB-CT)
    Electronic-Portal-Imaging-Device (EPID)
    Atemtriggerung
    IMRT/VMAT

1 Afterloading-Gerät

1 Planungs-Computertomograph (Planungs-CT); Möglichkeit zur virtuellen Therapiesimulation

1 Kernspintomograph (MRT) und 1 PET/CT in Kooperation mit der Diagnostischen
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Radiologie

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