Lungenklinik Hemer

Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie

fachlich kompetent –
    christlich engagiert

Die DGD-Kliniken sind ein christlicher Klinikverbund, der den einzelnen Patienten als Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns stellt und zugleich eine medizinische und pflegerische Versorgung auf höchstem Qualitätsniveau sicherstellt.

www.dgd-kliniken.de

Gesellschaft zur Förderung der
Lungenklinik Hemer e. V.

Wir wollen unterstützen.

Bei vielen Menschen weckt das Wort Krankenhaus oft ein unangenehmes Gefühl und löst Ängste und Sorgen aus. Ärzte und Pflegepersonal wissen um den Zustand ihrer Patienten und sind bemüht, den Aufenthalt in unserer Klinik durch einen optimalen Versorgungsstandard so angenehm wie möglich zu gestalten. Spenden helfen dabei, medizinische Behandlungsmöglichkeiten rund um die Versorgung unserer Patienten zu verbessern.
Um eine Behandlung auf dem neuesten Stand der Technik zu gewährleisten, unterstützt der Förderverein mit seinen Mitteln die medizinische Forschung und Förderung wissenschaftlicher Studien, die Weiterbildung unserer Mitarbeitenden sowie notwendige bauliche Maßnahmen.
Aber auch kulturelle Veranstaltungen für Patienten, Angehörige und Pflegepersonal können durch Fördermittel ermöglicht werden. Der Förderverein „Gesellschaft zur Förderung der Lungenklinik Hemer e. V.“ wurde 1996 mit dem Ziel gegründet, die Lungenklinik Hemer ideell und materiell zu unterstützen.

Neues Beatmungssystem für Patienten mit Lungenversagen

Im Jahr 2011 konnten wir ein neu­artiges Beatmungssystem anschaffen, welches die transpulmonale Druck­messung ermöglicht, die insbesondere bei Patienten mit Lungenversagen (ARDS) zum Einsatz kommt.
Mittlerweile behandelten wir mit sehr guten Ergebnissen die ersten Patienten mit akutem progressiven Lungenversagen. Standardtherapie hierbei ist die Beatmung mit hohen Drücken. Dabei ist es jedoch wichtig, einen individuell optimalen Beat­mungs- und Lungenschienungsdruck („PEEP“) zu finden, da sonst Lungenschädi­gungen durch zu hohen oder zu niedrigen Beatmungsdruck auftreten können. Mittels der transpulmonalen Druckmessung und der FRC-Messung, die das Beatmungs­system ermöglicht, konnten wir die
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ARDS
-Beatmung für die Patienten optimieren, was zu einem erfolgreichen Outcome führte.

Patientensimulator für Notfalltraining

Aktuell beschäftigen wir uns mit dem Management von Zwischenfällen und Notfällen, welches höchste Anforderungen an ein medizinisches Behandlungsteam stellt. Neben dem medizinischen Fachwissen, kommen hier den so genannten “human factors“, also zum Beispiel Kommunikation, Koordination, Ressourcenmanagement eine entscheidende Rolle zu. Basierend auf den Erfahrungen aus der Luft- und Raumfahrt hält die medizinische Simulation Einzug in nahezu alle Fachbereiche.
Simulation hat im Laufe der Jahre zunehmend an Akzeptanz gewonnen und ist mittlerweile als grundlegender Ansatz für höhere Patientensicherheit aus Schulungen im Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken.

Heute geht es vor allem darum, wie Ausbilder die Simulation im Gesundheitswesen auf breiterer Front zugänglich machen können, damit sowohl medizinische Fachkräfte als auch ihre Patienten davon profitieren. Die Simulation reproduzierbarer und standardisierter klinischer Krisensituationen schafft hierbei gute Voraussetzungen nicht nur für das Erlernen medizinischer Techniken, sondern auch für die Vermittlung spezieller Methoden zum erfolgreichen Krisenmanagement und zum Team- und Ressourcenmanagement.

Moderne Patientensimulatoren bieten hierfür die Möglichkeit, klinisch relevante Notfallsituationen quasi-realistisch nachzustellen und so das Management eines Notfalls zu üben.
Es handelt sich bei den Patientensimulatoren um lebensgroße, künstliche „Patientenpuppen“. Ausgestattet, je nach Modell, mit einem komplexen physiologischen und pharmakologischen Modell reagiert der Patientensimulator „realistisch“ auf die Maßnahmen der Anwender. Eine solche, ggf. auch computergesteuerte Patientenpuppe verfügt über palpable Pulse, punktierbare Gefäße sowie Herz- und Atemgeräusche. Es lassen sich Drainagen in den Brustraum legen, sie atmet spontan, produziert CO2, kann die Augen öffnen und schließen, besitzt lichtreagible Pupillen - neben vielen anderen Funktionen. Dabei lässt eine solche „realistische“ Darstellung die Teilnehmer rasch vergessen, dass es sich um eine Simulation handelt.

Ein Patientensimulator ermöglicht daher das Training ganz verschiedener Personengruppen im „realistischen“ Teameinsatz. Im Vordergrund stehen Ärzte aller Stufen der Weiterbildung, Pflege- und Assistenzpersonal. Dabei orientieren sich die Lernziele an der Ausbildungsstufe der Teilnehmer. Das Spektrum reicht vom Üben einzelner Techniken über das Beherrschen komplexer klinischer Krisensituationen bis hin zum Erlernen von „soft skills“ (Kommunikation, Teamarbeit).

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